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Wenn
der einzige freie Wille der Gottes ist, dann ist es am Menschen
diesen zu intrepretieren, das ist der Urgrund aller Religionskriege.
Weil sie sich darum streiten wer nun dies besser kann. So ist im
Monotheismus Der Grund aller dieser Schrecken angelegt. Sind wir
doch sein Ebenbild. Ist aber der Wille, den wir haben, grundsätzlich
genauso frei, da wir Gott gleich sind, so muss unser Wille ja auch
seiner sein. Was wiederum hiesse wir wollen immer was Gott will.
Im
Polytheismus sind es verschiedene Willen die womöglich konkurrieren.
Nun ist in der Idee: du sollst nur einen Gott haben und keinen neben
ihm, der Versuch alle Menschen unter einem Willen zu binden. Erst
dieser Zustand bringt Frieden. So ein Quatsch. Sehen wir uns den
Unterschied in folgender Metapher an: In technischen Systemen ist
jede Änderung im Ablauf eines Prozesses ein Fehler und lässt den
Prozess enden. In der Natur jedoch ist jede Abweichung Ausgangspunkt
einer Variation und so eine Bereicherung. Da Geist Welt schafft
muss es viele davon geben, so erst entsteht Vielfalt.
Erst
im Begreifen jedes Einzelnen, als aufgrund seiner Existenz berechtigt
zum dasein zu sein wurzelt die Fähigkeit zu wahrem Frieden. Die
Freiheit aller Willen erst macht Frieden möglich, da dieser sonst
eben nichts weiter als das Ende allen seins bedeuten würde. Sein
ist schliesslich in seiner Unterschiedenheit, mindestens zeiträumlich,
begründet. Jede Änderung wäre ein Akt der Schöpfung. Warum versucht
dann jede Religion den Grund allen Seins in einen einzigen Ursprung
zu wursten und nicht schlicht den Ursprung an sich zum Beginn zu
erheben?
So
gesehen wird klar, dieser kann nicht enden, ist er doch auch der
Anfang vom Ende. Die Schöpfung ist also die Bewegung vom Vielen
zum Einzelnen und dessen Ende. Nicht umgekehrt. Dies nämlich ist
weiter nichts als die Umkehrung in seiner Spiegelung hinsichtlich
des Werdens. Die Zukunft enthält Erinnerung an alles was war, plus
alles, was sich daraus ergeben könnte. Sie ist Aführerin allen Geistes,
ist seine Grundrichtung doch darin gelegt, dass er ihr folgen muss.
Denn dort wohnen die Götter, sie sind das eben beschriebene inclusive
freier Wille. Dieser ist was dort Ordnung schafft, wo keine ist,
im Chaos. Und das tut er im Jetzt, dem unmittelbar Ordnung als Vergangenes
folgt, nämlich Realität der Erinnerung.
Dieser
oben beschriebene Prozess ist eine Beschleunigung bis zum Zustand
der Absolutheit des überall gleichzeitig seins. Von da an ist eine
Verlangsamung bis zum vollkommenen Stillstand festzustellen. Realität
ist aus stehenden Wellen gebaut. Die Erscheinung des Endlichen wäre
so der Stillstand und das Ende der Schöpfung. Entropie (Unordnung)
ihr Motor und Treibstoff. Das Chaos der Griechen erweitert durch
die Geschichten der Indianer die berichten von den Geistern, die
dort wohnen.
Dies
lässt zwingend schliessen, alle Religionen und ihre Unterformen,
die Ideologien und -ismen, welche für sich in Anspruch nehmen sie
seinen die einzig richtigen, sind somit falsch. Es sind fehlerhafte
Systeme, die sich gegen die Schöpfung richten. Maschinen. Sie werden
enden. Die Anwesenheit von Göttern mittels ihrem Sieg in der Realität
beweisen zu wollen, erscheint als der Versuch an Leichnahmen die
Lebendigkeit an sich zu beweisen. Vermutlich spricht Nietzsche daher
von Gottes Tod.
Der
Krieg dieser Maschinen wird Anfang 2006 beginnen, wenn der Grosse
Rythmus ausläuft, der sich aus der Verkürzung der Zeit zwischen
Titanic, Tschernobyl, WTC, Tsunami vor Sumatra zeigt. Die Kirchen
werden dann auch nur noch Konzerne sein, und die werden um ihre
pure Existenz kämpfen. Wehe dem, der sich darin einspannen lässt.
Vergleichen Sie was Friedrich Georg Jünger in seiner Perfektion
der Technik schrieb.
Die
einzig wichtige Frage in diesem Jahrhundert wird sein, gibt es Menschen,
nicht gibt es Götter. Da Tiere, welche ihren freien Willen am Eingang
von betrieblichen Zugehörigkeiten, nämlich Konzernen, abgegeben
haben keine solchen sind. Weder das Eine noch das Andere.
Diese
Maschinen aber werden jede ihren Erlöser präsentieren. Sein Kennzeichen
aber wird sein dass er ein Mensch ist. Hier bin ich mit Johannes
einig.
Das
Schweigen des Karol Woytila am Ostersonntag 2005 angesichts der
Segnung von Erdkreis und Stadt durch den Papst Johannes Paul des
II, Stellvertreter des Sohnes Gottes auf Erden, markiert zugleich
das Ende der Kirche als auch den Beginn einer neuen Welt.
Wie
sich in der Zeiträumlichen Spiegelung über sein Dahinscheiden eindeutig
an der selbstverordneten Nachrichtensperre der Kardinäle zeigen
lässt, war dies Schweigen ein absichtliches, also freier Wille.
Ab hier wandeln die Götter wieder unter uns.
Eigentlich
müssten die Herren Kardinäle nun auf die Wahl eines neuen Papstes
verzichten. Ist sein Amt ja mittlerweile hinfällig.
Im
Grunde hat JHWH hier den Bund aufgekündigt, indem er dem Papst die
Worte versagt, als er den Menschen darum ringen liess.
Folgendes:
BOTSCHAFT
VON PAPST JOHANNES PAUL II. VOR DEM SEGEN "URBI ET ORBI" Ostersonntag,
27. März 2005
1.
„Mane nobiscum, Domine! Bleibe bei uns, Herr! (vgl. Lk 24, 29).
Mit diesen Worten luden die Emmaus-Jünger den geheimnisvollen Wanderer
ein, bei ihnen zu bleiben, als der erste Tag nach dem Sabbat zu
Ende ging, an dem das Unglaubliche geschehen war. Der Verheißung
gemäß war Christus auferstanden; dies aber wußten sie noch nicht.
Doch die Worte des Wanderers auf dem Weg haben allmählich ihr Herz
erwärmt. Deshalb haben sie ihn eingeladen: „Bleibe bei uns.“ Als
sie dann des Abends mit ihm bei Tisch saßen, haben sie ihnbeim „Brechen
des Brotes“ erkannt. Und plötzlich war er verschwunden. Vor ihnen
zurückgeblieben ist das gebrochene Brot, und in ihrem Herzen die
Süße jener Worte, die er gesprochen hatte.
2.
Liebe Brüder und Schwestern, das Wort und das Brot der Eucharistie,
Geheimnis und Geschenk von Ostern, überdauern die Jahrhunderte als
ewiges Gedächtnis der Passion, des Todes und der Auferstehung Christi!
Mit allen Christen der Welt wiederholen auch wir heute, am Ostertag,
dem Hochfest der Auferstehung: Gekreuzigter und auferstandener Jesus,
bleibe bei uns! Bleibe bei uns, treuer Freund und sichere Stütze
der Menschheit unterwegs auf den Straßen der Zeit! Du lebendiges
Wort des Vaters, erfülle mit Vertrauen und Hoffnung alle Menschen,
die den wahren Sinn ihrer Existenz zu begreifen suchen. Du Brot
des ewigen Lebens, sei Nahrung dem Menschen, der hungert nach Wahrheit,
Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden.
3.
Bleibe bei uns, lebendiges Wort des Vaters, und lehre uns Worte
und Gesten des Friedens: Frieden für das durch dein Blut geheiligte
Land, das vom Blut so vieler unschuldiger Opfer durchtränkt ist;
Frieden für die Staaten des Nahen Ostens und Afrikas, denn auch
dort dauert das Blutvergießen an; Frieden für die ganze Menschheit,
die immerzu der Gefahr der Bruderkriege ausgesetzt ist. Bleibe bei
uns, Brot des ewigen Lebens, das gebrochen und den Tischgenossen
gereicht wird: Gib auch uns die Kraft zu großzügiger Solidarität
mit den vielen, die auch heute noch leiden und an Elend und Hunger
sterben, die durch tödliche Epidemien dezimiert oder durch ungeheure
Naturkatastrophen niedergestreckt werden. Durch die Kraft deiner
Auferstehung mögen auch sie des neuen Lebens teilhaftig werden.
4. Auch wir Männer und Frauen des Dritten Jahrtausends brauchen
dich, den auferstandenen Herrn! Bleibe bei uns heute und bis zum
Ende der Zeiten. Mach, daß der materielle Fortschritt der Völker
niemals die geistigen Werte verdunkelt, die die Seele ihrer Kultur
sind. Hilf uns, wir bitten dich, auf unserem Weg. An dich glauben
wir, auf dich hoffen wir, denn du allein hast Worte des ewigen Lebens
(vgl. Joh 6, 68). Mane nobiscum, Domine! Halleluja!
Zitat
ende. Danach schwieg er.
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