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Die Schöpfung endet ewig, darin ist sie. Das ist der Begriff Dauer
in seiner ganzen Gestalt gesehen. Die Dauer einer Anwesenheit in
ihrer eigenen Endlichkeit ist die vollendete Zeitgestalt des Lebens
eines Geschöpfes. Das Leben ist die Ankunft von Bildern des Wirkens
der Unendlichkeit im Werden, welche in ihrem Ende ewig sind und
so das Unendliche bilden. Im Prozess dieser Ankunft, des lebendigen
Erschaffens von dauerndem Vergehen, als Erscheinung der endenden
Gestalt des Wirkens der Unendlichkeit, verlangsamenden Wellen von
einander durchwogenden Bildern des Wirkenden bis zum absoluten Stillstand,
erschöpft sich das, was Welt genannt wird. Dies ist der Tod. Er
führt die ganze Zeitgestalt, das Schicksal einer Anwesenheit als
Geschöpf, in den Zustand des ewigen Seins zurück, obschon dieser
Begriff ausserhalb des Konzeptes von Raumzeit keine Bedeutung hat.
Die
Anwesenheit von Geschöpfen ist als eine Art Bremsmanöver des Wirkenden
zu begreifen, welches einhergeht mit dem Entstehen von Gewirk als
Abbild jenes Wirkenden. Der "stofflichen" Welt. Somit wird klar,
dass Geist, Seele und Empfinden, sowie Körperlichkeit verschiedene
Erregungszustäde des Wirkens der Unendlichkeit darstellen, den Aggregatzuständen
von Stoffen nicht unähnlich. Seele = Feuer oder energetisch, Geist
= Luft oder gasförmig, Empfinden = Wasser oder fliessend, Körper
= Erde oder fest.
Damit
wird deutlich, was Versehrung und Krankheit in der Erscheinung sind:
Fehler. Diese entstehen während des Prozesses des Werdens von Ende
in Dauer, wo Agglomerationen von Bildern des Wirkens der Unendlichkeit
als Seele in Geist münden, um dort mit Erfahrungen und Lasten, Erinnerung
an gewesenes Sein, Empfinden und körperliche Grenzen wie Schmerzen
zu ringen, unbeschadet das Licht der Welt zu mehren, einem Sterne
gleich zu lieben und widergeliebt zu werden, zu strahlen und in
Strahlenmeeren zu baden, sein was es ist, der Kunde des Ewigen gebunden
im Endlichen neues, gleiches Leben zu schenken. Geraten nun durch
mancherlei Wirren Geist und Seele, Empfinden und Körper oder gar
Seele und dieser aneinander, oder einander in die Quere (Ego und
Empfinden), so kann Manches vom Abbilde des Wirkens der Unendlichkeit
abhanden kommen, auf dem Wege zu seinem Ende in der Erscheinungswelt
hin. Es wird verdrängt. Und endet nicht. Diese Abwesenheit ohne
geendet zu haben tritt in der Erscheinung des Abbildes des Wirkens
der Unendlichkeit als Fehlendes, eben Versehrung oder Störung auf.
Krankheiten sind also Ankündigungen, da sie noch im Prozess befindliche
Zeitgestalt sind, für Abwehrvorgänge im Anwesenden. Versehrungen
bereits endlich gewordene solche. (Geschrieben am 10:07 Uhr, 03.06.2006)
Dieser
oben erschlossene Gedanke muss jede heilende Absicht begleiten um
die Herkunft und Ursache von Krankheit und Versehrung, Leid und
Schmerz als Erscheinung des betroffenen Geschöpfes im Ringen mit
seinem Schicksal zu begreifen. Schicksal also ist die raumzeitliche
Ordnung an Stofflichkeit, in die das Bild des Wirkens der Unendlichkeit
als Botschaft der Vollkommenheit gesenkt ist, und in ihrem Abbild
als endlich ewiges Leben in allen Möglichkeiten und Varianten seinen
eigenen Tod als Fanal des Gewesenseins findet. Hier wird erkenntlich,
das die Wirkung der Unendlichkeit im Leben in der Suche nach Versöhnung,
im Existieren als getrennt sein von allem, sich erschöpft. So sind
Leid und Glück, Schmerz und Liebe geschieden und gebunden im dauernden
Reigen der Erscheinung. Sie ist das Abbild des Wirkens der Unendlichkeit.
Dieses aber ist Ende des Prozesses des Werdens. Für alle Ewigkeit
was es gewesen geworden war. So wird das Unendliche im Endlichen
ewig. Ewigkeit aber ist Quell der Unendlichkeit, ihr entströmt aus
allem Ende deren Wirken. 10:20 Uhr
Da
das Zeitliche im Unzeitlichen seinen Ursprung findet, sind ineinanderwogende
Bilder des Wirkens der Unendlichkeit auch über alle denkbaren und
undenkbaren Verschränkungen anzunehmen, räumlich und zeitlich. Hier
mag der Ursprung vieler Missverständnisse bei der Betrachtung von
Begriffen wie Inkarnation oder der scheinbaren wie klaren Erinnerungen
an fremdes Leben zu finden sein. Diese ganzen, hier beschriebenen
Sachverhalte ergeben auch deutlich, dass das Sein keinem Zweck noch
Ziel folgt, sondern eben schlicht ist, wie Parmenides es schon bemerkte.
Dies erklärt sich einfach aus folgender Betrachtung: im Zeitlosen
und Raumlosen sind Begriffe der Teleologie, Zielgerichtetheit oder
Erfahrungswege irrelevant, ja völlig sinnlos, da diese alle raumzeitliche
Relationen darstellen. Eine Entität in einem solchen Kontinuum ist
davon unabhängig, sie weiss und ist alles, mühelos. Auch die Frage
nach der Anzahl solcher Entitäten ist müßig, da, wo weder Raum noch
Zeit herrschen, Zahlen ebenso sinnlos sind, nicht als in Bedeutungsbereichen
gefasste Begriffe oder Ideen, aber als Reihe und oder Richtung!
Versuchen
wir das Wirken der Unendlichkeit in einem Bilde zu fassen. Es bleibt
einzig der Weg, sich mit der Erscheinung der Raumzeit, in dem ihr
Grundkonzept bildenden ineinanderwogenden Gewirk von Strömen, Rhythmen
und Feldern, Zeitgestalten, Myriaden von Varianten und Einzelnen
Teilen, wie deren Wahrscheinlichkeiten vertraut zu machen -- und
-- legen wir dazu das Wissen aus Physik, Quantenmechanik und Chaostheorie,
die Erfahrungen von Mystikern, Schamanen und Sehern, die Geheimnisse
der Prophetie und Ergebnisse von Astrologie, Numerologie, Chemie
und anderen Disziplinen wie der Genealogischen Betrachtung der Vererbungslinien
von allerhand Zeugs bei -- so finden wir uns in einem, uns wild
anmutenden Sturm einander durchtränkender Bilder wieder, der hinter
seinem Ende nichts als immerwährende Ordnung und Ruhe lässt. Dieser
Sturm ist ein Leben. Womöglich das Ihre! Hütet die Erinnerung eurer
Ahnen! In ihnen liegt euer Schicksal ebenso begründet, wie das Wehklagen
über seine Enge im Verhältnis zu euren Träumen. Denn diese seid
ihr wirklich!
Da
Schicksal als Weiterreichung an Dauer gebunden ist, muss es als
etwas dem Raumzeitlichen Zugehöriges begriffen werden. Ausschliesslich.
Somit ist es als Form im Stofflichen zu sehen, womöglich an die
Genetik gemahnend, doch wesentlich weiter gefasst, als dies bekannt
sein dürfte. Wir sprachen vorhin über das durch Weigerungen entstehende
Ungelebte. Dieses wird dem Schicksal zuzuordnen sein. Da Natur als
das Abbild des Wirkens der Unendlichkeit nicht straft, auch nicht
korrigiert, sondern durch Variation dem Falschen das Richtige als
Mögliches beifügt, und nicht umgekehrt, sie macht keine Fehler,
das übernimmt das Geschöpf in seiner Unvollkommenheit des Einzelnen,
wird sie in der Zeitgestalt von Stammbäumen und Familien, jene Zweige,
die einander beim Ineinanderwogen verletzten alsolange wieder zusammenführen,
in rhythmischen Verschränkungen, bis das Eigentliche als Variante
gefunden ist. Die Natur weiss ganz genau, was sie will, Geschöpfe
auch und der Wille ist frei, nun. Dort endet dann ein Abgrund des
Ungelebten und stirbt als vollendetes Gewesensein. Damit ist stets
gesichert, das kein Unvollkommenes, oder Ungelebtes je den Tod erleidet
und somit die Unendlichkeit verunmöglichte. Es existiert als Zeitform
ohne innewohnendes Leben weiter, durch Familien und Stammbäume hindurch
ein Schicksal bildend, vom Leben derer Individuen formal in Erscheinung
getragen, in mannigfaltige Szenarien und Geschichten gesponnen,
Tragik, Dramaturgie und Regie führend, in andere solche raumzeitliche
Inversionsformen verstrickt seinem eigenen Ursprung bis zu jenem
Sankt Nimmerleinstag ausgeliefert, an dem ein Wesen diesen findet,
ihn begreift, benennt und auf diese Weise in sein eigenes Sein entlässt,
worauf die Form augenblicklich erlischt und so doch noch ein Ende
findet, gegenwärtig gewesen zu sein. Das nennt man Dämonen bannen.
Rumpelstilz ist ein gutes Beispiel. Hier wird deutlich wie Taten
oder Untaten Einzelner Schicksale von Familien, ja ganzer Völker
bestimmen, und wie der Mensch damit Schindluder treibt, zumal diese
lichtlosen Formen nach der Herrschaft über das Leben suchen und
gieren, ist es doch einzig, was sie retten, nämlich sterben lassen
kann! Aber, sie sind ohnmächtig hingestreckt vor der freien Entscheidung
eines Lebendigen, sich ihnen anzunehmen. Sie, da sie nicht sind,
sind zu keiner Wirkung fähig, ausser dem Schrecken, ihrem Spiegelbild
in Wesensherzen, wird es ihrer gewahr. Damit wuchern sie, hier liegt
der Ursprung der Herrschaft der Schatten. So kann man sie sehen,
wie sie finsteren Schlingen gleich die Raumzeit durchdauern, nach
Aufmerksamkeit der Lebendigen Geschöpfe fingernd und gierend - und
sie doch voller Abscheu meidend. Vampire und Dämonen sind ihre Metaphern.
Und ihre Erscheinungsformen in der Welt des Geistes, scheussliche
Ängste im Empfinden künden von ihrem eiskalten Griff nach dem Leben
und Versehrungen von ihrer Realität. Fein kalkulierendem Geist gesellen
sie sich gerne zu, als fleissige, böse und gemeine Helferlein mit
grossen Versprechungen, Geld und Macht lockend, seinen Träger in
ihre Form zwingend um weiterzuexistieren. Deren Tod suchend finden
jene armen Tröpfe, die sich ihnen hingeben, einen eigenen - meist
zur Unzeit. Was natürlich im ganzen Gedöns zu weiteren, fürchterlichen
Komplikationen führt. Natürlich haben Schatten, Kraft ihres Nichtseins,
Zugriff durch die Zeit. So spiegeln sie Macht in der Zeit, zumal
sie an selbige gebunden sind.
In
diese selbst geschaffene Stofflichkeit senden alle ihre Kinder,
ihre Lügen und Ränke auszubaden. Oft genug ganz bewusst, allein
schon wenn das Kind der Grund für eine Ehelichung ist. Egal wer's
geplant hat! Hierein gesponnen wird nun die Ankunft dieses zarten,
gazeleichten Bündels lichte Liebe, einer Seele. Ja hier wirkt die
Unendlichkeit ihr Licht in jene Finstertäler die ihr schafft und
jede Seele, die das Antlitz dieser Menschenwelt hier findet, bricht
mit voller Strahlkraft ein, in eines eurer Schattentäler und --
ihr wisst nicht Besseres, als es daran zu hindern, dies zu tun.
Zucht und Ordnung! Sicher. Herr Generaloberdirektor, schrecklich
gefürchteter Manager, CEO gar, sicher, das muss sein. Wo kämen wir
denn da hin. Und jedes Lächeln, das es ihm, seinem Väterlein entringt,
lässt eine weitere Blüte in ihm spriessen, im Wiedererkennen der
gleichen Herkunft. Dem Quell allen Lichts, dem Wirken der Unendlichkeit.
Sie trägt ihn einen Schritt entgegen, die Qual in der er eingesponnen
fortzuwerfen, ein für alle mal. So erinnert das Kind in seinem Opfer,
den schuldigen Täter an seinem Dasein und der darin gebundenen Qual,
an den eignen, unvermeidlich nahen Tod. Sie sehen, das Wirken der
Unendlichkeit hat alle, alle Hände voll zu tun. Sie und ich, ja,
wir alle sind einer seiner Fingerzeige, oder etwa nicht?
Jeder
Heiler hat es also mit dem Schicksal zu tun, meistens mit dem von
Ahnen des Patienten. An Versehrungen, Erkrankungen und Sehnsüchten
kann leicht festgestellt werden, was fehlt, also, was nicht dem
Endlichen anheim fiel und so aus dem Verborgenen des Ungelebten
heraus wirkt, da es als seine eigene Abwesenheit Form der Inversion
dessen annimt, was es als Abbild oder Abbildteil geworden gewesen
wäre. Wichtig zu wissen ist, dass der Ort, aus welchem das Ungelebte
wirkt, immer ein Untergang ist. Somit äussert es sich grundsätzlich
in zerstörerischer Weise. Beim Menschen meistens in selbstvernichtungsorientierten
Zwangshandlungen, bewusst oder unbewusst. Was nämlich anteilig verweigert
wurde, am eigenen Wesen Gegenwart zu erlangen, ist somit für immer
untergegangen, fort weil es nie ward, es kann also auch nicht mehr
ausgeglichen oder geheilt werden. Der Baum, in den das Auto kracht,
den hat das Schicksal schon ausgesucht, vor der Geburt des Fahrers,
quasi. Ausweg bildet Begriff des Gesamtgeschehens als Zeitgestalt
der eigenen Familie und des eigenen Lebens darin.
Es
muss in jeder Therapie davon ausgegangen werden, dass Versehrungen,
unabhängig auf welcher Aggregatebene, als bleibende solche substituiert
werden aber Krankheiten in ihrem Verlauf sehr wohl zu einem für
den Patienten vollständigen Ausheilen gebracht werden können. Je
nach dem, ob man die Krankheit in ihrer Zeitgestalt, als solche
muss ihr Verlauf mindestens begriffen sein, stützt oder sie unterbricht
jedoch können Folgeschäden bleibende Versehrungen zeigen. Zu leicht
wird oftmals übersehen, dass als geheilt geltende Patienten nur
Symptomverlagerung in eine andere Form oder Aggregatsebene vollziehen.
So
wird also aus dem Chaos als das uns dies Dasein oft erscheint das,
was wir am Schlusse, nämlich im Tode als Erscheinung erschaffen.
Zerfetzte Kadaver auf Schlachtfeldern und Strassen, an Maschinen
angeschlossenes Dahinsiechen, Giftsprühendes Rollstuhlfahren vom
Fernsehraum in die Kantine eines Altersasyls und zurück, in vollem
Sein gefällt oder sanftes Entschlummern unter Lieben am Sterbebett.
Der Varianten sind viele, nur ist auch hier eine steigende Monotonie
feststellbar, wie in allem, was den Menschen der westlichen Zivilisation
betrifft. Einsilbigkeit macht sich breit. Wie, sie fragen nach dem
Getier in Schlachthöfen des Menschen! Es hat sich uns angeschlossen,
wir sind verantwortlich. Aber, Vegetarier oder so ist eine weitere
Weigerung! Woran das liegt? Fangen sie einfach mit diesem Text von
Anfang nochmal an. Es sei denn, sie sind kein Tier. Ach, bevor ich's
vergesse, Menschen sind -- auch nur Tiere, das ist ein Schicksal,
daran aber ist nichts zu heilen, denn es ist gut so.
Von
und mit dem alten Simpel namens Beat Conradin Oschwald.
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