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  Verschwörung und Simulation      
 

Essay zu der grassierenden Unverständichkeit unserer Tage.

 

 
 

Wegen der Frage, ob ein amerikanischer Präsindent es sich leisten kann seine Bürger umzubringen usw: Martin Luther King wurde vom FBI auf Weisung aus dem weissen Haus erschossen, Pearl Harbor ist eine Inszenierung Roosevelt's gewesen, das ist historisch bewiesen, auch wenn Hollywood versucht hat die Lüge nochmal aufzutischen, Der Tonking Zwischenfall und die Angriffskriege auf Afghanistan und den Irak waren ebenfalls von den Bush's inszeniert. Inklusive der langen Vorbereitungen mit der Installation des Herrn Hussein gegen den Obermullah, nachdem die Trumphkarte Shah Reza Pahlewi "abhanden" gekommen war, dank den Franzosen. Die Besetzung Kuwaits war mit der US Regierung abgesprochen, das ist bekannt. Also opferte bereits eine ganze Reihe von amerikanischen Präsidenten absichtlich und willentlich amerikanische Bürger, und sie sind immer noch Helden. Das ist aber, wie ihr zugeben werdet, nichts ungewöhnliches. Das ist usus in Machtkreisen.

Interessant ist die Diskussion um die Attentate vom 11.09.2001 insbesondere deswegen, weil Amerika als die Instanz der christlich-abendländischen Moral schlechthin galt. Und das wollen sich viele Menschen nicht eingestehen. Zusätzlich kommt das was Herr Baudrillard ausgearbeitet hat, ihr müsst euch alle einmal damit befassen. Er zeigt die grundsätzlichen Weichen, die zu einem Ereignis dieser Art führen. Und er zeigt auch vollkommen klar, dass es inhaltlich gesehen unter allen Umständen eine aktive Beteiligung von Regierungskreisen gegeben haben muss. Was die Fakten um die Taten selber angeht, das wird wohl schwierig werden zu belegen, solange jedenfalls, bis die entsprechenden Akten denn einstmals öffentlich gemacht werden.
Worum aber die Diskussion auch und am allerheftigsten geführt wird ergibt sich somit von selbst, nämlich um die Tatsache, dass die offizielle Version genauso ein Märchen ist, wie die ganzen Verschwörisierer sie produzieren. Der Filz der internationalen Geheimdienste und Terrorgruppen (siehe Gladio) ist, wie auch die Geschichte der Attentate in Madrid und London zeigen, ein dermassen undurchdringliches Dickicht von Doppelagenten und Interessengemeinschaften, Drogenmafia und Geldwäschern ( --> Abramoff Skandal, Iran Contra Geschichten usw) und Machtpolitik im ganz grossen Stil, da blickt schlussendlich keine Sau mehr durch. Wenn man das einmal akzeptiert hat, eben dass es keine bösen und keine guten Buben gibt, sondern nur gierkranke Menschleins, dann gewinnt man langsam aber sicher ein klares Bild.

Ich habe mich ausgiebig mit allen Geschichten um das WTC befasst. Und ich habe mit mehreren Fachkollegen die Chosen von allen möglichen Seiten beleuchtet. Es ist ja schliesslich insbesondere unser Job, solche Ereignisse zu deuten. Und mein erster Eindruck, als ich diesen zweiten Flieger ins WTC rasen sah, live dabei in der dritten oder vierten Reihe, auf einer Grossleinwand damals in der Aula von Obtree Technologies inc. zu Basel (Peter NMerian Haus), war folgender: Perfekt inszeniert, Hollywood ist in der Realität angekommen und der vierte Weltkrieg hat begonnen.
Die Amerikaner haben einen Zwang, eine kollektive Neurose. Es ist eine Form von Waschzwang und sie haben sogar ein eigenes Wort dafür: The Showdown. Das hat etwas mit ihrer Geschichte zu tun. Könnt ihr ihn sehen, Jesse James oder the man who shot Liberty Wallance? Billy the Kid, eben der klassicher dirty Harry, ein John Wayne mit dem rauchenden Colt lässig in der Rechten und das Lied vom Tod auf den Lippen?
Zuletzt exzessiv und abgeschmackt in „King of the Ants“ von George Clooney (unglaublich) bis zum bitteren Ende exerziert. Muss man gesehen haben. Diese Methode ist dem Isläm vollkommen fremd. Seht euch doch die Sache mit dem Afaghnistan Krieg und im Irak genau an. Diese Männer kämpfen anders. Man kann die Erscheinungsform genauestens eruieren. Der Terrorismus ist ein Phänomen des christlichen Abendlandes, egal wen es dafür instrumentalisiert. Er ist im Ursprung die Exvolvierung der Struktur des Circus Maximus. Es ist die ultimative Gameshow, mit Vollkontakt für das Publikum, die andere Seite der Entstehung des Christentumes als Rahmenhandlung zu seinem Ende hin, dem finalen Showdown. Das Ding hat sogar einen Namen und einen Austragungsort: Armageddon, heute Megiddo.
Und auch die Turm von Babel Geschichte ist sehr schön zu sehen, wie der Einsturz (... von ehernen Vögeln in den Staub geworfen, das Mahnmal des Sieges des Geldes über das Schicksal...) des WTC genau diese Sprachverwirrung in die Welt getragen hat, die diese schliesslich in alle Winde zerstreuen wird. Warum solche Blickwinkel kaum wahrgenommen werden und jene, die sie artikulieren ebenso geflissentlich überhört wie gehässig verfolgt werden, das liegt in der Natur der Sache.

Denn so weist das Ereignis darauf hin, was niemand wissen will: es ist zu Ende. Das Abendland beginnt sich aufzulösen, Spengler hatte Recht. Ganz einfach. Und was übrig ist davon, existiert nurmehr als Simulation.
Eine virtuelle Welt hat das Reale ersetzt. Aber, das darf nicht hochkommen, deswegen wird das Ereignis totgeschwatzt, selbstredend mit edlen Motiven auf den Lippen. Das furchtbare Verbrechen muss aufgeklärt werden! So ein Quatsch. Es muss begriffen werden, beteiligt sind nämlich alle an die „Kommunikationsmaschinerie“ angeschlossenen Gehirne, durch die permanent diese virtuelle Welt einem Kanalisationssystem mit Recycklinganlage gleich hindurchgespült wird.
Sie, pardon, wir alle haben es geschaffen, dieses Geschehen. Es ist die Essenz „e“, eine Art letztes Statement als Destillat der vollständig vernetzten Vorstellungswelten aller Menschen, die an den Sieg des Geldes über das Schicksal glauben. Eben, der Showdown dessen, was einst antrat, die Welt zu erobern, das Kapital. Es ist tatsächlich weit gekommen, so weit, dass es sich selbst zum Schluss erledigt. Warum das geschieht? Ganz einfach, was in einer solchen Welt Geld genannt wird ist weiter nichts als kondensiertes, ungelebtes Leben, gegen welches Jeder seine derart geschaffenen Unbefriedigtheiten durch Konsum von verfügbarem Scheinleben heilen könne. Das aber ist eine Lüge. Weil Sein und Schein sich darin unterscheiden, dass sie nicht tauschbar sind, wie Baudrillard das so schön beweist. Das ganze System, welches die Welt dieser Simulation aufrecht hält, basiert aber auf einem vorgestellten Recht, eben diesen Tausch vollziehen zu können, ja zu müssen. Das führt nat&auuml;rlich zwangsläufig dahin, dass sein Vollzug letztlich zur Auflösung der Simulation kommt. Da aber alle geplugten (angeschlossenen) Gehirne und Geister glauben müssen, um nicht aufzuwachen, aus der Simulation, werden sie lieber sich selber vernichten. Weil das konsequent ist. Und, Menschen, die diese Mittel und Wege auf eine Weise beschreiten, die andere für sie Opfer sein lässt, gelten als Helden. So ist diese insgeheime und doch überall spürbare Bewunderung für Bush und Bin Laden erklärlich. Sie haben es geschafft, und von dieser Hoffnung, dies sei für jeden möglich, davon lebt der American Dream schliesslich.

Zum Schluss noch ein Märchen aus der Edda:

Muspels Söhne und Heisenberg, ist doch hübsch, wie klar diese formale Fraktale sich immer noch zeichnet! Oder nicht? Dazu Einstein, der Jude, als Vertretung für das Biblische, so ähnlich wie der Menuhin sich immer bemühte Hamlet zu geben, auf der Jeje, Sein oder nicht sein, Schrödingers Kätzchen platzt vor lachen, die Giftphiole verwandelt sich in den Nibelungenschatz, der eigentlich jener Stein ist, den Loki nach dem Biber warf blah blah eine veritable Gleichung im Stile Fouriers. S' ist halt lange kalt auf Island und so erzählt man sich Geschichten von früher und schaut zu, wie die ganze Welt im Süden zu lodern beginnt! Das fetzt. Kinder, regt euch doch nicht auf, die Ewiggestrigen werden morgen nicht mehr sein. Nachricht von Sam: Betet nicht um Frieden, lebt ihn. Gnadenlos.

C by Beat Conradin Oschwald

   
       
 
 
     
 
 
 
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