Home
  Aktuell
 
  Theologie
  Philosophie
  Astrologie
  Alchimie
  Heilkunde
  Informatik
  Texte
  Bilder
  Projekte
  Selbsteinschätzung
  Profil
  Zur Person
  Der Begleiter
  Der Ort
  Hobbys
  Linkseiten
 
  Kontakt

Imagebox
  Texte      
          
 

Das Bild der Liebe

Die Liebe aus philologischer Sicht ist weiter nichts als grösstmögliche Kongruenz von Partnern in Absicht, Bedürfnis, Gemeinsamkeit und des Willens, den jeweils anderen immer vollkommen zufrieden zu sehen. Unter allen Umständen. Liebe aus philosophischer Sicht ist eine Metapher, ein Gleichnis für die Ineinandergeschlungenheit allen Seins. Liebe aus theologischer Sicht ist der Schöpfungsgedanke. Liebe aus der Sicht des Seins ist das unbändige Begehren der Erscheinung allen, auch des eigenen, Glückes und Seligkeit im Anderen! Liebe unter den Menschen also ist Lust. Pure Lust, wer das nicht wahrhaben will, der lügt oder weiss nichts von der Liebe. Insofern hatte Freud ja Recht. Nur sie darauf zu reduzieren und zum Trieb zu erklären, das ist ein ungeheures Verbrechen gewesen, darunter leidet alle Welt heute. Denn sie ist dadurch unmöglich. Sie kann nicht mehr sein! Sie ist kalkulierbaren Parametern unterworfen und Aprodite soll gemordet werden Lilith von den Emanzen requiriert und der kümmerliche Rest - Pornographie. Bravo, Mensch! Siether sucht ihr nach dem, was Liebe ist. Deswegen habt ihr sie ja auch zum Gegenstand eurer Forschungen, ja eures Begehrens gemacht. Ihr Wesen wollt ihr fassen, seiner habhaft werden, es berechnen es beabsichtigen wollt ihr? Es unausweichlich machen wollt ihr? Es eure seichten Existenzen erfüllen lassen wollt ihr? Es euch Erinnerungen, mindestens an gestern Nacht, erschaffen lassen wollt ihr? Es soll alles sein für euch? Gut. Liebt eure Nächsten wie euch selbst in Tat und Wahrheit. Ganz, total, ohne Wenns und Aber's. Liebt einander zu Tode! Kultiviert die Liebe in ihrer mannigfaltigen Lust, Vielfalt, Kraft und Stärke. Übt sie von Kindesbeinen an, seid eurem Nachwuchs Lehrer und Vorbild in vollendetem lieben. Lebt euch aus. Und achtet, dass ihr dies an geeignetem Orte und in geeigneter Gesellschaft macht. Wie sowas geht könnt ihr bei den Philologen lernen. Und dann vervollkommnet euch in Oasen von Lüsten, Tempeln der Götter der Liebe ewigem Reigen und Ruhm. Hier werdet ihr die Metapher der Ineinandergeschlungenheit allen Seins erfahren, erkennen und euch zu eigenem Dasein schaffen. Hier seid ihr Schöpfungsgedanken, dieses unbändige Begehren des aufscheinens allen, auch des eigenen, Glückes und Seligkeit im Anderen zu finden und so enden zu lassen. Das diese Bilder euch von dannen tragen, ewig gewodene Liebe, mit eurem eigenen Leben geschaffen. Nur so werdet ihr eure Welt heilen, nur so. Jeder auf seine Weise seine eigene. 16:22, 07.06.2006, Unterheinriet - Sommerberg bei Heilbronn

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<    zurück zur Auswahl    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
 
     
 
 
   
 
 
 
Besucherzähler seit 01. 12. 2005 C/ Motorrad