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Das Böse

Das Böse ist anonym, weil es in seiner Wurzel das abwesende Gute ist.

Es entsteht wenn der Mensch in und um sich was er als gut empfindet durch ein Nein ersetzt. Er versäumt etwas in sein gegenwärtiges Sein einzuflechten. Was so geschaffen wird ist die Abwesenheit von Wahrem in seinem Gewesenen. Diese Abwesenheit wird als solche weiter wachsen und so dort fehlen, wo er auf den Rhythmus wieder trifft, der von jenem Augenblick des Neins ausgeht und erscheint als "Böses", da er, der Mensch als erschaffender seiner Welt, deren Ungeschaffenes als selbstverständlich hinnimmt und weiterstrickt. Was ich nicht durfte darfst Du heut auch nicht, ist ein gutes Beispiel aus der Erziehung. Dort wo die Eltern geschlagen und bestraft wurden, als sie etwas Wahres aus ihrem Empfinden in ihre Gegenwart bringen und so als Endliches entlassen hätten können, dort tun sie dasselbe wie ihre Eltern, wenn solches in ihren Kindern oder ihrer Umgebung auftaucht mit denen, die so handeln wollen wie sie einst. Das nennt man Tradition. So wird weiter gehindert und dies zur Regel erhoben, was man landläufig als Moral bezeichnet. Denn diese setzt sich vor allem aus den Dingen zusammen, die man nicht tut. Was einen als einer bestimmten Zugehörigkeit beigeordnet zu sein ausweist.
Das bedeutet, Unterschiede kultureller Art, so sie sich auf moralische Aspekte beziehen, seien vor allem anderen darin zu suchen was eine Gemeinschaftsform nicht tut. Im Gegensatz zu allen anderen. Besonderheit durch Spezialisierung? Darwin??? Warum dann aber zeichnen sich gerade die Mächtigen und Herrscher einer zutiefst moralischen Gemeinde durch besondere Verlogenheit aus, was die allgemein anerkannte Moral angeht? Da, Freunde, ist was faul im Staate!
Die Natur folgt keinen Regeln, sie schafft sie! Das ist die einzige Regel, die das Leben kennt, denn es ist Ursache aller Natur. Vielfalt, Freunde, Vielfalt ist das Abrakadabra der Schöpfung. Vielfalt in Einheit mit Liebe und das ist eben das "Gute"!

Das Böse ist die vollständige Abwesenheit von Liebe und somit - Nichts.

Da es aber Nichts nicht geben kann, da es nicht ist (Parmenides = "das Sein ist") kann es auch kein vollständiges Böses geben, was bedeutet auch dort ist - noch - Liebe. Aber eben in vollständiger Begrenztheit, die so vollkommen ist, dass sie, da sie von allem abgrenzt nicht ist, somit alles ist. Oder vielmehr mit allem kongruiert.

Das absolute Nein also tritt als endgültige Negation sein Nichtsein an, indem an seiner Stelle Alles ist, und zwar alles was es nicht ist, nämlich das Ja. (12:12 Uhr, 28.06.2004, Heilbronn, Pluto exakt am IC! Das also ist es letztlich, was Döbereiner meint, wenn er von "Verdrängung" spricht.)

Das Negieren erscheint also unsinnig, da damit die Existenz eines Seins beschränkt werden soll und doch nur wieder zu ihm hingeführt wird. Etwas nicht zu lieben heißt also es lieben zu müssen, ob der Mensch will oder nicht.

Was bedeutet, gibt der Mensch sich der Negation eines wie auch immer gearteten Etwas hin, wird dieses ihn heimsuchen. Bedenkt dies jedes Mal, wenn ihr das Wort "Nein" aussprecht! Es ist wirkungslos, da es als Erscheinungsform des Nichtseins nicht ist und somit auch nicht wirken kann. Beugt euch keinem Nein! Ihr macht euch zu Knechten dessen was böse sein will, somit nicht ist und daher eures Beugens bedarf um wenigstens so, in eurer Beugung, zu existieren. Es sucht euch auszulöschen, da es selbst nicht ist, wo es euch hinlockt, das Nein. Es bezieht seine Macht aus eurer eigenen Furcht vor eurem eigenen Ende, auf das es hinzuweisen scheint indem es als solches erscheint! Ihr aber endet nicht, da ihr seid und das ist als was es ist, nämlich ein Sein, immer! Was endet im Tode ist die Erscheinung des Körpers, aber nicht die Substanz aus der er geschaffen ist, also auch ihr selbst nicht! Das ist das, was man das ewige Leben nennt, denn es ist. Keine einzige Tat eures Lebens kann euch daran hindern, das ewige Leben zu gewinnen, habt ihr es doch bereits, da ihr seid! Jeder, der etwas anderes behauptet ist ein verdammter Lügner. Allein, eure vielen Neins komplizieren euer Dasein, das ist alles.

Also ist das Böse vollkommen machtlos, es ist nicht! Es ist eine Täuschung, die euch von jenen vorgegaukelt wird, mit entsprechendem Brimborium, die euch bemächtigen wollen um von ihren eigenen Neins nicht heimgesucht werden zu müssen. Ihr sollt ihnen zum Opfer gebracht werden. Beugt ihr euch ihnen, werft ihr ihnen eure Körper zum Fraße vor. So pflastern sie ihre Wege mit den Leichen derer, deren Licht sie nicht ertrugen, in ihrer Umnachtung. Entscheidet euch für euch und seid das Ja eures Lebens. Tretet aus den Mühlen der Furcht und des Schreckens, in denen sie euch mittels des Geldes und des Ansehens gefangen halten, die Priester, Bankiers und Regenten dieser Welt. Geht hin in Freiheit und Frieden, Amen.

Das Folgende entstand am 30.06.2004 etwa zwischen 13 und 14 Uhr.

Das Alles schafft das Einzelne indem es sich aus ihm zurückzieht, sich von ihm abgrenzt! Man muss das ganze astrologische System "von Außen" sehen! Das Etwas ist also eben von allem Anderen umströmt! Und dieses alles Andere ist mit dem Etwas eins in dem was wir nur mit dem Furchteinflößenden "Nichts" zu umschreiben in der Lage sind. Saturnus also als die Grenze zum Etwas, selbst aber das All! Das finstere schreckliche Nichts, in das zu stürzen droht, wer die Grenzen zu überschreiten willens ist. Die Erfahrung der grässlichen Enge im Geborenwerden als Mensch (Geschöpf) lässt einen ein ganzes Leben lang nach der Ursprünglichen Weite des Alls suchen. Begleitet von der Angst sich darin zu verlieren. Daher das absolute Verlangen im Bergen nach Ordnung und Grenzen und der aggressive Wille, beide zu durchbrechen! Männlich und Weiblich. Das sich zurückziehen gibt dem Anderen Sein. (Vgl. Tantra, Shiva - Shakti). (Die Idee, Materielles anzuhäufen um es bei Bedarf flüssig zu machen!) Der ewige Reigen der Liebe. Also ist vollkommene Freiheit gemeinsam erst möglich, in der Treue, dem Anderen alles zu geben und ihm alles zu lassen. Denn des einen Wille ist ebenso das Wort (Brahman ' Purusha/Seele) Gottes (Shiva) wie der des Anderen (Shakti). So wurde den Geschöpfen dieser Welt die Möglichkeit gegeben in der tätigen Liebe aneinander neue zu schaffen, indem sie sich alle begehren und liebkosen in ihrer Umarmung. Denn jedes Mal wenn sich Geschöpfe lieben untereinander entsteht eine neue Welt. In allen beteiligten. Hinfort mit der Moral derer die die Fleischeslust verdammen, in welcher Art auch immer!

Tun was Dein Wille ist, ist alles Gesetz. Willentliche Liebe ist dies Gesetz. (A. Crowley)

C by beat oschwald

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