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Stein
Stein bin ich, den sie aufhebt, das ist richtig. Aber zermalmen
wird sie mich nicht, denn ich bin es, der Stein, der sie sich
teilen lässt, nur durch mich erfährt sie sich. Nein, sie dringt
so tief durch mich hindurch, bis sie meine kleinste und eigentliche
Form gefunden, aus der sie neues wachsen lassen kann. Deshalb
haben Frauen so ein Faible, und zwar alle, für kristalline
Strukturen, vulgo Steine (vom Flusskiesel über den Opal bis
zum Diamanten, und diese auch noch in edlen Metallen gefasst)!
Und sie würde ihn nie zerstören, sie liebt ihn, den Stein,
er ist ihr teuer, "her precious"! Klar? Nun siehst du auch
was das mit den Heilsteinen so auf sich hat, und warum vor
allem Frauen da so aus drauf sind. Sie ahnen was die Dreifaltige
so treibt, die drei Schwestern, alle haben sie den einen Stein
gewählt, darum gebären sie den Gott, den Vater und den Sohn.
darum gebären sie die Göttin, die Mutter und die Tochter,
ja! Wenn die Drei (Jupiter) mit dem Pluto (Stein) zusammenkommt,
entsteht die Venus, die als Jungfrau in das Leben (Löwe) kommt,
dort empfängt (Krebs) und dann wächst es in ihr und sie erforscht
und teilt (Zwilling) sich wieder (vermehrt, vervielfältigt)
sich im Stier um im Widder zu erglühen mit der eignen Brut
und so entsteht ein neuer Himmel (Prinzip = Fische [heiliger
Geist], Wassermann [Vater] und Sohn [Saturnus, der gehörnte]),
der Vater, Jüngling und der Sohn, die wieder mit den dreien
Mutter (Hure, Königin und Hex) Geliebte (Gefährtin, Braut
und Magd) und Tochter (Jungfrau, Nymphe und das Kind) eins
werden müssen, als Prinzip an dem diese wieder sich erfahren
und in sich finden, auf dass sie sich vereinen, teilen und
vermehren, immerfort. Es ist das das Bild der ersten Amöbe,
die (first life) mit dem einen, dem finsteren, dem Herrn der
Schrecken (Kristall) sich vereint um Welten zu ergründen!
so erfüllt sie ihn mit Licht und findet sich in den Milliarden
Spiegeln in ihm, weil ihr Licht sich an ihm bricht. Und er
wächst in ihr. Zusammen schaffen sie in ihrem Rhythmus, Wiederkehr
und ewigem Reigen Mutter Erde mit all ihren Geschöpfen. Zusammengeführt
hat sie der Blitz, der zur der Zeit zuckt, wie sie sich erkennen
als sie ihn umschließt. Denn gemeinsam sind sie dem Nichts
entsprungen, dem Alleinen Etwas das alles ist, was nicht ist.
Er begleitet ihre Trennung ebenso, der Blitz, im selben Augenblicke.
Nur was getrennt ist kann Eins werden! Sie folget seinen Formen.
So wurden Mann und Weib geschaffen, unablässig sich zu lieben,
und im Feuer ihrer Gier nach Lust gemeinsam zu verbrennen,
neue Welten (Familien) schaffend. Nicht aber Regeln einer
Kirche folgend, es sei denn deren Dienst am Gotte sei die
Hurerei! Keiner soll dem Andern dienen außer in dem Reigen,
alle durcheinander, um der Vielfalt Raum zu schaffen, die
sie erblicken, wenn sie sich erkennen. Jedes Wesen das Andere.
Vollkommene allumfassende Nächstenliebe in Tat und Wahrheit.
Oh verfluchte Kreatur, wie hast du das alte Recht verstümmelt!
Wann ist dies widerlich Verbrechen wohl geschehen? Wessen
Geist versucht die Welt zu hindern, weiter zu erwachen? In
unsren Tagen gähnt ein grauenvoller Abgrund, den selbst sie
sich geschaffen haben, inzwischen kaum noch auszugleichen
ist er, die Natur, geschändet, ist dem verzweifeln nah, sie,
das Weib ist abgestumpft, verblasst, kein Laut der Freude
mehr auf ihren Lippen, nicht Feuchte der Verzückung, auch
nicht in ihren Augen, stampfen muss sie mit der Herde, gemeinsam,
alle auf den Abgrund zu und nennen es Karriere? Die Feuer
zu Beltane, lange sind sie schon erloschen, und die Männer,
diese armen Irren, was Alles haben sie versucht die Eine wieder
zu erwecken? Doch sie weigert sich, und verlangt sie mögen
sein wie sie. Nein, sie selber deren Plätze einzunehmen wünscht,
und dabei sich selbst verliert. Derweil der Abgrund wächst,
ihnen allen in dem Maß entgegen, als sie auf ihn zu sich ohne
Unterlass bewegen. Sie wollen untergehen. Dies undankbare
Weibsgeschlecht. Wer hat sie dazu bewegt? Ein Mann? Abraham,
Moses, der Nazarener, die ersten Päpste? Oder vorher einer?
Wer? Nun, hat nicht Gaja, das Kind der wunderbaren Liaison,
dem Uranos, ihrem Bruder, sein Glied erschlagen, sowie die
"böse" Königin den Spiegel einst zertrümmert, als sie ihrer
eignen Tochter Schönheit blendet? Sie, das Begehren ihres
Gatten kennend, bei deren Anblick, weil sie's selber in sich
findet? Der Verzicht zu lieben um der "guten" Sitte willen,
ist's, der sie zerfressen hat. So begann sie sich zu hassen.
Und seit dem Tage streiten alle Weiber gegeneinander, eine
jede will die Schönste sein. Alle, alle schielen sie dem einen
hinterher, dem Einen. Vergessen haben sie, das in jedem ihrer
Söhne eben dieser Eine ruht, die Mitte aller Welt, Sol Invictus,
der alles Licht der Welt in sich vereinigt und darin verbrennend
widerstrahlt. in jedem. So wird sie wieder für sich selber
schön, sich in der Nächsten liebend und durch ihn erkennend,
wo auch immer sie ihn findet. Jetzt zuckt der Blitz erneut
durch schwarze Weltennacht und ein neuer Tag erwacht. Das
große Werk, es ist getan. Wer nur der Struktur folgt verliert
das Auge für Gestalt, er ist wie einer, der das Weib in "Liebe"
skelettiert. Das sind Krankheiten, wenn sie Söhne hat, die
verkehrte Mutter, die sich ihrer eignen Lust verweigert, wie
sie's bei ihrem Vater und allem andern tut. So ist der Fluch
geworden der sie hetzt, die Hannibal Lecters dieser Welt.
der Abgrund der uns entgegengähnt ist das Maul des Raubtiers
genauso wie des ewigen Weibes Fut. Stürzt euch hinein (Horus
ruft!) und tanzt um den Abyssos, auf dass ihr ihn mit Lust
und Schmerz erfüllt, niemals lautlos dürft ihr in ihr vergehen!
Euer Rufen, euer Schreien hallt in seiner Leere! Nicht klagen
sollt ihr, singen, tanzen, musizieren ja stürzt euch ineinander!
die Töchter der großen Mutter, die dreifaltigen sind mit Namen,
Priesterin, Kriegerin und Hure. Eine Mutter haben sie. Eine,
die sie gebiert den Vater zu erkennen und die drei Söhne um
sie zu erquicken, so umschließt sie alle in ihrer Dreigestalt.
Sie folgen euch hinein. Alles was ist wird begrenzt durch
das was es nicht mehr ist und noch sein könnte. So ist das
Dasein keine Reise, sondern Reigen, Tanz, ja, Rad des Schicksals,
nachdem selbst die Stern sich drehen! In dieser schwarzen
Weltennacht, die zu erkunden und erfüllen wir geschaffen sind
als Mann und Weib, werdet ihr erblühen ein jeder als ein andrer
Stern, ein Funke Licht in Nacht geflochten. Wie bunte Wimpel
in dem Hochzeitshaine. Mit eurem Lachen geleitet ihr die Liebenden
in ihre Kuhle um das warme Feuer das da ewig brennt, dass
sie reinigt, bindet und sie trennt, an einem einzigen Orte,
der Begegnung, in aller Ewigkeit ganz nah. Nichts weiter als
organisierte Amöben, sehr verfeinert, ja sogar mobil, ohne
Wurzeln in der Erde und im Himmel, freie Pflanzen seid ihr,
keine Tiere, die gibt es nicht, sie sind ein Irrtum der Kategorisierer!
Denn seht, wachsen tut ihr auch in Freiheit nach des uralten
Baumes, des ersten Wesens, das sich anschickte den Himmel
zu erobern, Form. An ihn gefesselt sind die Runen dir gegeben
worden, Odin. So haben die Zauberer gelernt, an ihm, dem Baum
im Walde, haben sie begonnen zu verstehen, wer sie sind, woher
sie kommen, und wohin sie gehen. So wachsen sie weiter, nur
so. Ein jeder seinem Stern entgegen. Mit seinen Wurzeln tief
im Stein.
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