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Informatik
ist eine noch sehr junge Wissenschaft, sie beschäftigt sich
mit der Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Informationen.
Ihre
Entstehung läuft parallel zu der der entsprechenden technischen
Vorrichtung, die sie erst notwendig machte, der Elektronischen Datenverarbeitung
oder einfach "Computer".
Diese Maschinen, es handelt sich dabei eigentlich um Rechengeräte
in hochkomplexer Bauweise, eine vollautomatische, programmgesteuerte
und frei programmierbare, in binärer Gleitpunktrechnung arbeitende
Rechenanlage, gehen zurück auf Konrad
Zuse und seinen Z1.
Wie
meistens hat aber die Entwicklung auch dieser Geräte einen
langen Vorlauf.
Den Anfang machte, wie es heisst, eine Dame:
1816
wurde Augusta
Ada Byron, Countess of Lovelace geboren. Sie war die einzige
Tochter des skandalumwitterten Romantikers George
Gordon Noel Lord Byron (1788-1824), der lange Zeit neben Shakespeare
der bekannteste Dichter Englands war. In seiner Tochter wird die
erste Programmiererin der Welt gesehen. Die Dame der besseren Gesellschaft
- schön, charmant und blitzgescheit - war nämlich die
Assistentin und Gönnerin des britischen Mathematikers und Konstrukteurs
Charles Babbage (1792 - 1871). Sie finanzierte seine Rechenmaschine,
zeichnete seine Überlegungen auf und fügte zahlreiche eigene
Anmerkungen über Prinzipien in der Programmierung hinzu, die
noch heute Gültigkeit haben. Aufgrund ihres visionären
Denkens stand sie bei der Namensgebung der Programmiersprache ADA
Patin.
Mein eigener Zugang zu dieser Disziplin begann als mein Bruder sich
einen der ersten IBM
PC's erwarb. Wir verbrachten einige Wochen damit herauszufinden
wie das Ding denn wohl funktioniere und beschlossen dann zu warten,
bis bessere solche Maschinen erfunden würden.
Später geriet ich im Rahmen meiner Tätigkeiten in einem
Auktionshaus
in München wieder in Berührung mit diesen Maschinen. Hier
wurde von einem firmeneigenen Programmierer ein System betrieben,
welches von der Artikelerfassung bis zur Drucklegung des Kataloges
lückenlos auf EDV setzte, und das mit DOS 3.1. Das war Ende
der Achziger. Und es faszinierte mich. Zeitgleich erlernte ich die
Kunst der Astrologie und entdeckte die Systemischen Parallelen die
diese mit der Informatik hat. Speziell das Objektorientierte Modell
zeigt dies in eindrücklicher Weise. Systemtheorie hat mich
immer angezogen, und hier war eine herrliche Spielwiese. Egal ob
Polytheistischer Pantheon, OO Programming oder der Steingarten
von Kyoto, immer ist das Grundmodell das eines Baumes. Wer weitersuchen
will findet es in der Strömungstheorie, der Fraktalitätslehre
usw. Also kaufte ich mir einen Laptop mit 486 Prozessor und begann
damit zu spielen und Berechnungen anzustellen. Später kam ich
während meiner Zeit als Redakteur wieder mit Computernetzwerken
in Berührung und fasste den Entschluss mich in dieser Richtung
weiterzubilden. Das erledigte die Firma Siemens in einer einjährigen
Schulung zum Systemspezialisten für Online Publishing. Den
Rest meiner Karriere in dieser Branche finden sie unter /profil.html
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