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Eben,
darüber lässt sich trefflich streiten, ringen, reden, spintisieren
doch nicht zwingen. Das ist das Schöne an ihr, der "Liebe zum Wissen". |
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Unter
den Philosophen die liebsten sind mir Parmenides, Nieztsche, Schopenhauer,
Marcuse, Döbereiner und Baudrillard. Das heisst aber nicht zwingend,
dass ich ihnen folge, oder gar "d'Accord" mit ihnen sein muss. Vielmehr
versuche ich mich selbst in dieser Form und, wie ich meine, das mit
nicht wenig Glück. |
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Hier
präsentiere ich das Fragment des Parmenides, des Lehrers von
Elea, welches er vor 2500 Jahren verfasste, für mich ist es
eines der allerschönsten Bilder, die ein Phliosoph je schuf:
Pferde,
die mich bringen, soweit nur der Sinn ankommt, leiteten mich, nachdem
führend auf kundereichen Weg mich brachten, die Göttinnen, der durch
alle Städte bringt den wissenden Mann: da eilte ich hin; dahin nämlich
trugen mich vielkluge Pferde den Wagen ziehend, die Mädchen aber
führten den Weg. Die Achse in den Naben aber sandte der Syrinx Ton,
glühend, denn es trieb sie doppelt wirbelnder Radkreis beidseits,
sooft sich zu leiten beeilten die Heliostöchter, verlassend das
Haus der Nacht, in das Licht, stoßend vom Haupt mit der Hand ihren
Schleier. Dort ist das Tor zu der Nacht und des Tages Weg, und auseinander
hält es Türsturz und Schwelle aus Stein. Es selbst füllen hoch im
Äther gewaltige Flügel; zu denen Dike vielstrafend hält die wechselnden
Schlüssel. Ihr nun redeten zu die Mädchen mit zarten Worten, überredeten
sie kundig, dass sie ihnen den Bolzenriegel windschnell wegschob
vom Tor. Dies aber öffnete der Flügel gähnenden Schlund auffliegend,
die erzreichen Pfosten in den Pfannen im Wechsel drehend, beide
(Pfosten) mit Nägeln und Dübeln gefügt. Da nun hindurch hielten
gerade des Wegs die Mädchen Wagen und Pferde. Und es empfing mich
willig die Göttin, ergriff mit der Rechten die Rechte, sprach aber
so das Wort und sagte zu mir: Jüngling, unsterblichen Wagenlenkern
gesellt, mit Pferden, die dich bringen, kommst du in unser Haus;
Gruß Dir! da ja kein schlechtes Geschick dich kommen ließ diesen
Weg [denn gewiss liegt er abseits vom Pfade der Menschen.], sondern
Satzung und Recht. Du sollst aber alles erfahren: sowohl der wohlgerundeten
Wahrheit unerschütterlich Herz als auch der Sterblichen Annehmen,
dem Wahrheitsgewissheit abgeht. Gleichwohl wirst du auch dies erfahren,
wie das Annehmen angenommen sein muss, das insgesamt alles durchdringt.
So will ich dir's sagen, du aber höre das Wort und eigne dir an,
welche Wege der Forschung allein sind zu denken: der eine, dass
IST und dass nicht ist NICHT-IST, ist der Gewissheit Weg. - Denn
er folgt der Wahrheit -, der aber, dass NICHT-IST und zwar mit Notwendigkeit
NICHT-IST, der, so sage ich dir, ist völlig ohne Kunde als Weg;
denn weder kann man erkennen, was nicht ist - dies ist unausführbar
- noch es aussprechen: denn das selbe ist Denken und Sein.
Von hier an "enwickelte" sich die Philosophie nicht mehr,
bis zu Wolfgang Döbereiner und Jean Baudrillard,
Welche ihr jenen Schub gaben, der sie ins einundzwanzigste Jahrhundert
befördert und eine neue Welt begründet. Hier mache ich
weiter, ob mit oder ohne Glück möge meine Nachwelt entscheiden!
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Parmenides
von Elea
Warum essen Menschen warm? Es erinnert an die Hitze der geschlagenen
Beute!
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