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  Philosophie   Aktualisiert am
Samstag, 26 August, 2006 14:21
 
  Eben, darüber lässt sich trefflich streiten, ringen, reden, spintisieren doch nicht zwingen. Das ist das Schöne an ihr, der "Liebe zum Wissen".   Unter den Philosophen die liebsten sind mir Parmenides, Nieztsche, Schopenhauer, Marcuse, Döbereiner und Baudrillard. Das heisst aber nicht zwingend, dass ich ihnen folge, oder gar "d'Accord" mit ihnen sein muss. Vielmehr versuche ich mich selbst in dieser Form und, wie ich meine, das mit nicht wenig Glück.  
 

Hier präsentiere ich das Fragment des Parmenides, des Lehrers von Elea, welches er vor 2500 Jahren verfasste, für mich ist es eines der allerschönsten Bilder, die ein Phliosoph je schuf:

Pferde, die mich bringen, soweit nur der Sinn ankommt, leiteten mich, nachdem führend auf kundereichen Weg mich brachten, die Göttinnen, der durch alle Städte bringt den wissenden Mann: da eilte ich hin; dahin nämlich trugen mich vielkluge Pferde den Wagen ziehend, die Mädchen aber führten den Weg. Die Achse in den Naben aber sandte der Syrinx Ton, glühend, denn es trieb sie doppelt wirbelnder Radkreis beidseits, sooft sich zu leiten beeilten die Heliostöchter, verlassend das Haus der Nacht, in das Licht, stoßend vom Haupt mit der Hand ihren Schleier. Dort ist das Tor zu der Nacht und des Tages Weg, und auseinander hält es Türsturz und Schwelle aus Stein. Es selbst füllen hoch im Äther gewaltige Flügel; zu denen Dike vielstrafend hält die wechselnden Schlüssel. Ihr nun redeten zu die Mädchen mit zarten Worten, überredeten sie kundig, dass sie ihnen den Bolzenriegel windschnell wegschob vom Tor. Dies aber öffnete der Flügel gähnenden Schlund auffliegend, die erzreichen Pfosten in den Pfannen im Wechsel drehend, beide (Pfosten) mit Nägeln und Dübeln gefügt. Da nun hindurch hielten gerade des Wegs die Mädchen Wagen und Pferde. Und es empfing mich willig die Göttin, ergriff mit der Rechten die Rechte, sprach aber so das Wort und sagte zu mir: Jüngling, unsterblichen Wagenlenkern gesellt, mit Pferden, die dich bringen, kommst du in unser Haus; Gruß Dir! da ja kein schlechtes Geschick dich kommen ließ diesen Weg [denn gewiss liegt er abseits vom Pfade der Menschen.], sondern Satzung und Recht. Du sollst aber alles erfahren: sowohl der wohlgerundeten Wahrheit unerschütterlich Herz als auch der Sterblichen Annehmen, dem Wahrheitsgewissheit abgeht. Gleichwohl wirst du auch dies erfahren, wie das Annehmen angenommen sein muss, das insgesamt alles durchdringt. So will ich dir's sagen, du aber höre das Wort und eigne dir an, welche Wege der Forschung allein sind zu denken: der eine, dass IST und dass nicht ist NICHT-IST, ist der Gewissheit Weg. - Denn er folgt der Wahrheit -, der aber, dass NICHT-IST und zwar mit Notwendigkeit NICHT-IST, der, so sage ich dir, ist völlig ohne Kunde als Weg; denn weder kann man erkennen, was nicht ist - dies ist unausführbar - noch es aussprechen: denn das selbe ist Denken und Sein.

Von hier an "enwickelte" sich die Philosophie nicht mehr, bis zu Wolfgang Döbereiner und Jean Baudrillard, Welche ihr jenen Schub gaben, der sie ins einundzwanzigste Jahrhundert befördert und eine neue Welt begründet. Hier mache ich weiter, ob mit oder ohne Glück möge meine Nachwelt entscheiden!

 

Parmenides von Elea






Warum essen Menschen warm? Es erinnert an die Hitze der geschlagenen Beute!
 
  Mehr zu meinen eigenen Arbeiten im Bereich "Texte".  

Die sogenannten "Wissenschaftler" verhalten sich genau wie jede andere Herdenform im fraktalen System! Sie begreifen es nur nicht, weil das ihr Vorstellungsvermögen übersteigt. Und das ist gesund, für die jeweilige Herde, da ebendieser Vorgang allein existenzbedrohend ist. Ein System neigt immer dazu eine Kohärenz zu erzeugen, sonst könnte es sich ja nicht abgrenzen. dabei sind die zentripetalen Kräfte den zentrifugalen immer leicht überlegen. Um dazuzugehören muss man also sich den erstgenannten beugen. Das ist alles.
Beat Conradin Oschwald

 
 
 
       
 
 
 
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